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Welche Auswirkungen hat Küchenabfall auf die Umwelt?

Küchenabfallentsorgungsanlagen erhöhen die Belastung der Wasseraufbereitungsanlage mit organischem Kohlenstoff, was wiederum den Sauerstoffverbrauch erhöht. Metcalf und Eddy bezifferten diese Auswirkung auf 0,04 Pfund (18 g) biochemischen Sauerstoffbedarf pro Person und Tag, wenn Entsorger eingesetzt werden Obwohl der Einbau-Entsorger im Hinblick auf Klimawandel, Versauerung und Energieverbrauch gut abschneidet, trägt er zur Eutrophierung und zum Toxizitätspotenzial bei.

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Dies kann zu höheren Kosten für die Energie führen, die zur Sauerstoffversorgung in sekundären Prozessen benötigt wird. Wenn die Abwasserbehandlung jedoch genau kontrolliert wird, kann der organische Kohlenstoff in den Lebensmitteln dazu beitragen, den bakteriellen Abbau am Laufen zu halten, da es bei diesem Prozess möglicherweise zu einem Kohlenstoffmangel kommt. Dieser erhöhte Kohlenstoffgehalt dient als kostengünstige und kontinuierliche Kohlenstoffquelle, die für die biologische Nährstoffentfernung erforderlich ist.

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Eine Folge davon sind größere Mengen fester Rückstände aus dem Abwasseraufbereitungsprozess. Laut einer von der EPA finanzierten Studie in der Abwasseraufbereitungsanlage des East Bay Municipal Utility District produzieren Lebensmittelabfälle dreimal so viel Biogas wie kommunaler Klärschlamm. Der Wert des Biogases, das bei der anaeroben Vergärung von Lebensmittelabfällen entsteht, scheint die Kosten für die Verarbeitung der Lebensmittelabfälle und die Entsorgung der restlichen Biofeststoffe zu übersteigen (basierend auf einem Vorschlag des LAX-Flughafens, 8.000 Tonnen Massennahrungsmittelabfälle pro Jahr umzuleiten).

In einer Studie in der Hyperion-Kläranlage in Los Angeles zeigte der Einsatz von Entsorgern minimale bis keine Auswirkungen auf das gesamte Biofeststoff-Nebenprodukt der Abwasserbehandlung und ebenso minimale Auswirkungen auf die Handhabungsprozesse, da die Zerstörung hochflüchtiger Feststoffe (VSD) aus Lebensmittelabfällen ein Minimum darstellt Menge an Feststoffen im Rückstand.

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Der Stromverbrauch liegt typischerweise bei 500–1.500 W, vergleichbar mit einem elektrischen Bügeleisen, allerdings nur für sehr kurze Zeit, also insgesamt etwa 3–4 kWh Strom pro Haushalt und Jahr L) Wasser pro Person und Tag, vergleichbar mit einer zusätzlichen Toilettenspülung. Eine Umfrage in diesen Lebensmittelverarbeitungsbetrieben ergab einen leichten Anstieg des Wasserverbrauchs in den Haushalten.

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Zeitpunkt der Veröffentlichung: 07.02.2023